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GitHub-Repositorys
Mehr als 5.000 GitHub-Repositorys waren von einer automatisierten Schadkampagne namens „Megalodon“ betroffen, bei der mithilfe gefälschter Pull-Requests sensible Daten gestohlen wurden.
Angriffe auf die Lieferkette, die auf Open-Source-Repositorys für JavaScript und Python abzielen, nehmen weiterhin stark zu. Ein kürzlich aufgetretener Vorfall veranlasste das zu Microsoft gehörende Unternehmen GitHub zu der Warnung, dass Angreifer rund 3.800 interne Repositorys gestohlen hätten, nachdem ein Entwickler eine manipulierte Visual Studio Code-Erweiterung installiert hatte. Die auf Angriffe auf die Lieferkette spezialisierte Hackergruppe TeamPCP bekannte sich zu dem Angriff.
Anstatt den Anwendungscode direkt zu verändern, fügte die Kampagne über GitHub Actions – die cloudbasierte CI/CD-Plattform von GitHub zum Erstellen, Testen und Bereitstellen von Software – eine schädliche Workflow-Datei in die Repositorys ein. Insgesamt führte die „Megalodon“-Kampagne Berichten zufolge innerhalb von sechs Stunden 5.718 schädliche Commits in 5.561 Repositorys durch.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Sobald ein Repository-Besitzer einen bösartigen Commit zusammenführt, kann die Malware innerhalb der CI/CD-Pipeline ausgeführt werden und sich möglicherweise weiter in verbundenen Umgebungen ausbreiten. Angesichts der weiter zunehmenden Angriffe auf die Lieferkette sollten Unternehmen ihre Code-Review-Prozesse verstärken, Abhängigkeiten von Drittanbietern überprüfen und ihre Entwicklungspipelines kontinuierlich auf verdächtige Aktivitäten und unbefugte Änderungen am Workflow überwachen.