Vereinigte Staaten
Die Universität von Pennsylvania
Die University of Pennsylvania bestätigte am 5. November einen massiven Datenleck, bei dem personenbezogene Daten von Studierenden, Absolventen, Mitarbeitern und Angehörigen der Universitätsgemeinschaft offengelegt wurden. Berichten zufolge waren bei dem Datenleck mehr als 1,2 Millionen Datensätze betroffen.
Der Cybervorfall kam am 31. Oktober ans Licht, als mehrere Mitglieder der Penn-Gemeinschaft E-Mails erhielten, die angeblich von der Graduate School of Education (GSE) der Universität stammten. Die Universität bestätigte später, dass bestimmte Systeme, die mit ihren Entwicklungs- und Alumni-Aktivitäten in Verbindung stehen, kompromittiert worden waren. Zu den gestohlenen Daten gehören personenbezogene Daten (PII) – von denen einige Jahrzehnte zurückreichen – sowie Bankdaten. Die Universität erklärte jedoch, dass keine medizinischen Daten von dem Datenleck betroffen seien.
Laut Penn begann der Angriff mit einem Social-Engineering-Betrug. Nachdem die Universitätsmitarbeiter von dem Vorfall erfahren hatten, sperrten sie die betroffenen Systeme umgehend, konnten jedoch weder den Versand der betrügerischen E-Mails noch den Diebstahl der sensiblen Daten verhindern.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Berichten zufolge könnte das Fehlen einer Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) bei einigen Konten dem Angreifer einen Einstiegspunkt für diesen Angriff geboten haben. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, die MFA für alle Benutzerkonten durchzusetzen und strengere Zugriffskontrollen einzuführen. Diese einfachen, aber entscheidenden Maßnahmen können das Risiko eines unbefugten Zugriffs erheblich verringern und den Schaden durch Social-Engineering-Angriffe begrenzen.
