Automatische Registrierung von Nutzern mit hohem Risiko: Risiko in Widerstandsfähigkeit verwandeln
Phishing ist nach wie vor eines der gefürchtetsten Cybersicherheitsrisiken, denen Unternehmen heute ausgesetzt sind. Laut dem „Kaseya Cybersecurity Outlook Report 2026“ war allein in den letzten 12 Monaten fast die Hälfte (49 %) der Unternehmen davon betroffen. „Phishing-as-a-Service“-Plattformen und gebrauchsfertige Phishing-Kits machen es selbst technisch weniger versierten Personen mit böswilligen Absichten leichter, Phishing-Angriffe in großem Umfang durchzuführen. Darüber hinaus sind KI-gestützte Phishing-Kampagnen gefährlicher, ausgefeilter und schwerer zu erkennen.
Ohne angemessene Schulung und Weiterbildung fällt es Mitarbeitern möglicherweise schwer, echte E-Mails von Phishing-Betrugsversuchen zu unterscheiden. Selbst bei regelmäßigen Sensibilisierungsschulungen fallen einige Nutzer immer wieder auf Phishing-Simulationen herein. In der Praxis können solche riskanten Verhaltensweisen das gesamte Unternehmen gefährden.
In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie mit der neuesten Funktion unserer Lösung für Sicherheitsschulungen und Phishing-Simulationen diese risikobehafteten Benutzer automatisch identifizieren und sie in gezielte Nachschulungen einbinden können, um Ihre erste Verteidigungslinie – Ihre Mitarbeiter – zu stärken.
Die Herausforderung: Nutzer mit hohem Risiko in der Sicherheitskette
In jedem Unternehmen gibt es eine kleine Gruppe von Mitarbeitern, die bei Phishing-Simulationen immer wieder versagen – das sind Ihre Hochrisikonutzer. Sie handeln nicht in böswilliger Absicht, zeigen jedoch riskantes Verhalten. Ihre wiederholten Fehltritte machen sie zum schwächsten Glied in Ihrer Sicherheitskette.
Die Identifizierung und Schulung dieser besonders gefährdeten Nutzer ist von entscheidender Bedeutung, da Angreifer stets das schwächste Glied ins Visier nehmen. Ein einziger Klick eines dieser Nutzer kann den Weg für Datenlecks, Ransomware oder den Diebstahl von Zugangsdaten ebnen.
Die Grenzen von Einheits-Schulungsmethoden
Einheitsprogramme zur Sensibilisierung für Sicherheitsfragen sind nicht individuell zugeschnitten und berücksichtigen nicht, dass nicht jeder Mitarbeiter das gleiche Risiko darstellt.
Jemand, der immer wieder auf simulierte Phishing-E-Mails klickt, stellt eine weitaus größere Gefahr dar als ein Kollege, der keinen Test verfehlt. Dennoch erhalten beide in einem herkömmlichen Schulungsmodell die gleiche Aufmerksamkeit, wodurch die Personen mit dem höchsten Risiko unzureichend vorbereitet und anfällig bleiben. Bei dieser Methode erhalten Mitarbeiter, die eine intensivere Nachhilfe benötigen, nicht die zusätzliche Unterstützung, die erforderlich ist, um ihr Verhalten zu ändern.
In vielen Fällen werden risikobehaftete Nutzer erst nach mehreren Fehlern oder – schlimmer noch – erst nach einem tatsächlichen Vorfall identifiziert. Ohne gezielte Maßnahmen geraten Unternehmen in einen Kreislauf, in dem sie auf Fehler reagieren müssen, anstatt diese zu verhindern.
Herkömmliche Schulungsmethoden erhöhen zudem die Belastung für das IT-Team, da dieses die Leistung der Benutzer manuell nachverfolgen und zusätzliche Schulungen zuweisen muss. Dieser Ansatz ist zeitaufwendig und anfällig für menschliche Fehler.
Einführung der automatischen Registrierung von Nutzern mit hohem Risiko
Die Funktion „Automatische Registrierung von Benutzern mit hohem Risiko“ verfolgt einen intelligenteren, proaktiven Ansatz beim Management von menschlichen Risiken. Sie identifiziert automatisch Benutzer, die wiederholt auf Simulationen hereinfallen, und meldet sie unmittelbar nach Ende einer Phishing-Kampagne für eine Nachschulung an – ganz ohne manuelles Eingreifen.
Administratoren können benutzerdefinierte Auslöser festlegen, um zu definieren, was als „Fehler“ gilt, beispielsweise das Anklicken eines bösartigen Links, die Eingabe von Anmeldedaten oder das Scheitern bei mehreren Kampagnen hintereinander. Die Funktion lässt sich zudem flexibel konfigurieren, sodass Sie auswählen können, für welche Organisationen oder Abteilungen sie gelten soll, und relevante Schulungsmodule hinzufügen können, die auf bestimmte Schwachstellen eingehen.
Durch die Automatisierung dieses Prozesses können MSPs und IT-Teams risikobehaftetes Nutzerverhalten effizient angehen und die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Phishing-Angriffe verringern.
Warum das wichtig ist: Von der reaktiven zur proaktiven Verteidigung
Wenn es um Cybersicherheit geht, ist das richtige Timing entscheidend. Wenn ein Benutzer eine Phishing-Simulation nicht besteht, erhöht jede Minute Verzögerung bei der Einleitung von Korrekturmaßnahmen das Risiko für Ihr Unternehmen. Die automatische Registrierung ermöglicht ein sofortiges, automatisiertes Eingreifen und stellt sicher, dass Benutzer mit hohem Risiko genau dann die zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten, die sie benötigen – genau dann, wenn sie sie brauchen.
Indem Sie Wiederholungstäter sofort nach Feststellung eines riskanten Verhaltens in gezielte Schulungen einbinden, kann Ihr Unternehmen die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsverletzungen in der Praxis verringern und sichere Verhaltensweisen festigen, bevor aus Fehlern Vorfälle werden.
Die automatische Registrierung von Benutzern mit hohem Risiko ist Teil einer Strategie zur kontinuierlichen Abwehr, die Ihre „menschliche Firewall“ stärkt.
Vorteile für MSPs und IT-Teams
Mithilfe der automatischen Registrierungsfunktion können MSPs und IT-Teams Benutzerrisiken effizient verwalten und gleichzeitig die allgemeine Sicherheitslage sowie die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens stärken.
Automatische Risikoerkennung
Ermitteln Sie schnell diejenigen Nutzer, die bei Phishing-Simulationen regelmäßig scheitern, ohne jeden Nutzer manuell nachverfolgen zu müssen.
Anmeldung ohne manuelle Eingabe
Sobald Nutzer mit hohem Risiko erkannt werden, werden sie automatisch in eine Nachschulung aufgenommen. Dieser automatisierte Prozess spart wertvolle Verwaltungszeit und stellt sicher, dass kein gefährdeter Nutzer übersehen wird.
Anpassbare Auslöser
Legen Sie fest, was in Ihrem Umfeld als Risiko gilt – sei es das Anklicken eines Phishing-Links, die Eingabe von Anmeldedaten oder mehrere fehlgeschlagene Anmeldeversuche. Passen Sie die Automatisierung an die Risikotoleranz und die Arbeitsabläufe Ihres Unternehmens an.
Geringeres Angriffsrisiko
Durch die sofortige Reaktion auf riskantes Verhalten minimiert die automatische Registrierung die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Phishing-Angriffe in der realen Welt.
Sprachabhängige Aufgaben
Die Schulung wird automatisch an die bevorzugte Sprache des jeweiligen Benutzers angepasst. Nachschulungen werden in derselben Sprache wie der Phishing-Test durchgeführt; ist diese Option nicht verfügbar, wird standardmäßig US-Englisch verwendet.
Aufbau einer Kultur der Resilienz mit BullPhish ID
Echte Widerstandsfähigkeit basiert auf dem Zusammenspiel von Technologie, Menschen und Prozessen. Die automatische Registrierung von Benutzern mit hohem Risiko durch „ BullPhish ID“ ermöglicht es Unternehmen, ihre Abwehr von innen heraus zu stärken, indem sie anfällige Benutzer zu informierten, wachsamen Verbündeten machen.
Durch die Kombination von intelligenter Automatisierung und kontinuierlicher Weiterbildung unterstützt „ BullPhish ID “ Sie dabei, eine Kultur der Widerstandsfähigkeit aufzubauen, in der jeder Mitarbeiter eine Rolle beim Schutz des Unternehmens spielt.
BullPhish ID ist ein entscheidender Bestandteil der Kaseya 365 -Lösung, der es Anwendern ermöglicht, Cyberangriffe zu verhindern, indem das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter gestärkt wird. Entdecken Sie „ BullPhish ID “ noch heute und erfahren Sie, wie proaktive, auf den Menschen ausgerichtete Sicherheit Ihr Unternehmen den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen immer einen Schritt voraus sein lässt.