Nordamerika
Kanadische Aufsichtsbehörde für den Kapitalmarkt (CIRO)
Kanadas nationale Selbstregulierungsbehörde CIRO gab bekannt, dass Hacker bei einem Cyberangriff im August 2025 an die persönlichen Daten von rund 750.000 Personen gelangt sind.
Nach einer eingehenden forensischen Untersuchung bestätigte CIRO das gesamte Ausmaß des Vorfalls, den das Unternehmen erstmals am 11. August entdeckt und am 18. August des vergangenen Jahres bekannt gegeben hatte. Der Angriff, der auf eine Phishing-Kampagne zurückzuführen ist, betraf die Mitgliedsunternehmen und deren registrierte Mitarbeiter. Zu den offengelegten Daten gehören Jahreseinkommen, Geburtsdaten, amtliche Identifikationsnummern, Telefonnummern, Anlagekontonummern, Sozialversicherungsnummern und Kontoauszüge. CIRO wies darauf hin, dass Passwörter, PINs oder Sicherheitsfragen nicht gespeichert werden und daher nicht betroffen waren.
Derzeit liegen laut CIRO keine Hinweise darauf vor, dass die gestohlenen Daten missbraucht wurden oder im Dark Web aufgetaucht sind, doch die Organisation wird weiterhin auf Anzeichen eines Missbrauchs achten.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Phishing-Kampagnen werden immer überzeugender, da Angreifer zunehmend KI einsetzen, um realistische Nachrichten zu erstellen. Unternehmen sollten Schulungen zur Sensibilisierung der Nutzer mit einer verstärkten E-Mail-Sicherheit, einer Multi-Faktor-Authentifizierung und einer kontinuierlichen Überwachung auf verdächtige Aktivitäten kombinieren.