Vereinigte Staaten
Google bestätigte einen Datenleck-Vorfall inmitten einer Welle anhaltender Angriffe auf Salesforce-CRM-Systeme. Es wird vermutet, dass die Cyber-Erpressergruppe ShinyHunters (auch bekannt als UNC6040) hinter dem Vorfall steckt. Die Gruppe gab an, 2,55 Millionen Datensätze offengelegt zu haben, und forderte von Google 20 BTC (rund 2,3 Millionen US-Dollar), bevor sie den Vorfall als „Scherz“ bezeichnete.
Die Analyse ergab, dass in einem kurzen Zeitraum, bevor Google den Zugriff sperrte, auf Firmennamen, Telefonnummern und Verkaufsnotizen zugegriffen wurde. Es wurden keine Finanzdaten kompromittiert, und Google Ads, Merchant Center, Google Analytics sowie andere Werbeprodukte blieben unberührt.
Der Vorfall ist Teil einer laufenden Kampagne, bei der Angreifer mittels Voice-Phishing Kontakt zum IT-Team ihres Ziels aufnehmen und vorgeben, vom Salesforce-IT-Support zu sein. Der Angreifer bringt dann einen Mitarbeiter dazu, eine manipulierte Version des Salesforce Data Loaders herunterzuladen.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Selbst Technologiegiganten mit robusten Sicherheitsvorkehrungen können gefährdet sein, wenn Mitarbeiter Opfer von Phishing- oder Vishing-Angriffen werden.
