Nordamerika
Google hat seine 2,5 Milliarden Gmail-Nutzer aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen für ihre Konten zu verstärken, nachdem gerade bekannt wurde, dass es im Juni 2025 zu einer Datenpanne bei einem seiner Salesforce-Systeme eines Drittanbieters gekommen war.
Der Datenverstoß, der mit der Erpressergruppe ShinyHunters in Verbindung steht, ereignete sich, nachdem Angreifer erfolgreich einen Vishing-Angriff durchgeführt hatten, um einen Mitarbeiter dazu zu verleiten, ihnen Zugriff zu gewähren. Die Angreifer drangen daraufhin in eine unternehmensinterne Salesforce-Instanz ein, die Kontaktdaten und Vertriebsnotizen für kleine und mittelständische Unternehmen enthielt.
Google betonte, dass bei dem Vorfall keine Finanzdaten der Nutzer offengelegt wurden. Das Unternehmen gibt zudem an, dass sich die kompromittierten Informationen auf Firmennamen und Kontaktdaten beschränkten, von denen ein Großteil bereits öffentlich zugänglich war.
ShinyHunters hat kürzlich auch ähnliche Angriffe auf mehrere andere große Unternehmen unter Ausnutzung der Salesforce-Sicherheitslücke durchgeführt, darunter TransUnion in dieser Woche und Farmers Insurance in der vergangenen Woche.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Der Vorfall verdeutlicht die zunehmenden Risiken durch Social-Engineering-Taktiken, die auf große Unternehmen und deren Systeme von Drittanbietern abzielen.