Nordamerika
Schulbezirk South Lyon
Cyberkriminelle nehmen Bildungseinrichtungen in den USA weiterhin in alarmierendem Ausmaß ins Visier. Das jüngste Opfer, der South Lyon Community School District, sah sich nach einem Ransomware-Angriff gezwungen, seine Schulen zu schließen.
Der am 14. September entdeckte Angriff wurde als Folge einer Ransomware-Infektion bestätigt, die von einer bekannten Gruppe durchgeführt wurde, deren Name von den Behörden jedoch noch nicht bekannt gegeben wurde. Zwar gibt es keine Hinweise darauf, dass Daten von Studierenden oder Lehrkräften kompromittiert wurden, doch der Angriff legte die Telefonsysteme und mehrere zugehörige Teilsysteme lahm, darunter auch solche, auf die in Notfällen – wie beispielsweise bei Amokläufen – zurückgegriffen wird.
Dieser Angriff ist einer von vielen, die landesweit den Schulbetrieb beeinträchtigen. Besorgniserregenderweise waren laut der gemeinnützigen Organisation „Center for Internet Security“ (CIS) 82 % der Grund- und weiterführenden Schulen zwischen Juli 2023 und Dezember 2024 von einem Cybervorfall betroffen.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Ransomware-Angriffe auf Bildungseinrichtungen sind mittlerweile nur allzu häufig geworden, und die Kosten für Präventionsmaßnahmen liegen weit unter den Kosten eines tatsächlichen Vorfalls. Eine zuverlässige Strategie zur Datensicherung und -wiederherstellung kann Schulen dabei helfen, sensible Daten zu schützen und den normalen Betrieb auch bei schwerwiegenden Störungen wie dieser aufrechtzuerhalten.