Angriffsvektoren: Wie sie Ihrem Unternehmen schaden können
In den letzten Jahren haben wir uns daran gewöhnt, von Cybersicherheitsvorfällen zu hören, von denen Unternehmen jeder Größenordnung betroffen sind. Im Jahr 2021 kostete ein Datenleck durchschnittlich 4,24 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 10 % gegenüber den 3,86 Millionen US-Dollar im Jahr 2020 entspricht – der höchste prozentuale Anstieg im Jahresvergleich seit 17 Jahren. Trotz robuster Cybersicherheitsmaßnahmen als Reaktion auf wachsende Bedrohungen scheinen Cyberkriminelle immer wieder einen Weg zu finden, diese zu umgehen. Wie machen sie das? Sie nutzen immer komplexere Angriffsvektoren.
In diesem Artikel werden wir uns damit befassen, wie Cyberkriminelle Angriffsvektoren als Mittel nutzen, um Schwachstellen in der IT-Sicherheit auszunutzen und ihre kriminellen Machenschaften durchzuführen. Außerdem werden wir einige einfache Sicherheitsmaßnahmen auflisten, die Ihr Unternehmen ergreifen kann, um Bedrohungen durch diese Angriffsvektoren entgegenzuwirken.
Was versteht man unter einem Angriffsvektor?
Ein Angriffsvektor bezeichnet jede Methode oder jeden Weg, den ein Hacker nutzen kann, um in die IT-Infrastruktur des Zielunternehmens einzudringen, diese zu infiltrieren oder zu kompromittieren.
Hacker nutzen nicht nur Schwachstellen im System aus, sondern greifen auch auf Angriffsvektoren zurück, um Menschen dazu zu verleiten, Sicherheitseinstellungen zu unterlaufen. Ein Beispiel: Phishing-E-Mails. Phishing ist im Jahr 2021 der zweithäufigste Angriffsvektor. Den ersten Platz belegen kompromittierte Zugangsdaten, während der dritte Platz auf Fehlkonfigurationen in der Cloud entfällt.
Ein Cyberkrimineller kann eine Vielzahl von Angriffsvektoren nutzen, um schädliche Payloads wie Viren, Würmer und Ransomware-Code in das System eines Opfers einzuschleusen und dessen Betrieb zu sabotieren. Kompromittierte Zugangsdaten, Phishing-E-Mails sowie unzureichende oder fehlende Verschlüsselung sind weitere Beispiele für Angriffsvektoren.
Angriffsvektor vs. Angriffsfläche
Manchmal werden diese beiden Begriffe synonym verwendet, was jedoch nicht korrekt ist.
Ein Angriffsvektor ist ein Mittel, das Cyberkriminelle nutzen, um einen Cyberangriff zu starten, während eine Angriffsfläche einen oder mehrere Punkte im Netzwerkbereich eines Unternehmens bezeichnet, die durchbrochen werden, um den Angriff zu starten. Die Angriffsfläche vergrößert sich, je mehr Endgeräte, Server, Switches, Softwareanwendungen oder sonstige IT-Ressourcen in ein Netzwerk eingebunden werden.
Der IBM-Bericht „Cost of Data Breach“ aus dem Jahr 2021 ergab, dass die Kosten für Datenschutzverletzungen bei einigen Unternehmen mit einem ausgereifteren Sicherheitskonzept deutlich niedriger waren, während sie bei Unternehmen, die in Bereichen wie Sicherheits-KI und -Automatisierung, Zero-Trust und Cloud-Sicherheit hinterherhinkten, höher ausfielen.
Angriffsvektor vs. Bedrohungsvektor
Die Begriffe „Angriffsvektor“ und „Bedrohungsvektor“ sind synonym. Genau wie ein Angriffsvektor ist auch ein Bedrohungsvektor ein Weg, um Zugriff auf eine ungesicherte Angriffsfläche zu erlangen, wie beispielsweise einen offenen Port oder eine nicht gepatchte Software-Sicherheitslücke.
Welche verschiedenen Arten von Angriffsvektoren gibt es?
Cyberkriminelle entwickeln immer wieder neue Angriffsmethoden, mit denen sie herkömmliche Abwehrmechanismen mühelos überlisten. In diesem Abschnitt werden wir neun heimtückische Angriffsvektoren besprechen, die Ihr Unternehmen gefährden können.
1. Kompromittierte Zugangsdaten
Kompromittierte Zugangsdaten sind der am häufigsten genutzte Angriffsvektor und waren im Jahr 2021 für 20 % der Sicherheitsvorfälle verantwortlich. Von Opfern gestohlene Benutzernamen und Passwörter sind die gängigsten Zugangsdaten, die von Angreifern verwendet werden. Cyberkriminelle können diese im Dark Web erwerben oder ahnungslose Personen dazu verleiten, sie preiszugeben. Hacker können zudem sensible Informationen von ahnungslosen Nutzern sammeln, indem sie einen Link zu einer gefälschten Website versenden und deren Anmeldedaten abfragen.
2. Schwache Passwörter und Zugangsdaten
Einem Sicherheitsberater zufolge führte ein einziges kompromittiertes Passwort zum Zusammenbruch von Colonial Pipeline, einem großen Ölpipeline-Unternehmen in den USA, was wiederum zu einer Kraftstoffknappheit an der gesamten Ostküste der Vereinigten Staaten führte.
Der beste Weg, Passwörter schwer erratbar zu machen, besteht darin, Standardpasswörter umgehend zu ändern und neue Passwörter unter Berücksichtigung bewährter Verfahren zu erstellen. Ein starkes, komplexes Passwort sollte Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen, Zahlen und Symbole enthalten. Laut einer von NordPass durchgeführten Studie verwenden Fortune-500-Unternehmen Passwörter, die in weniger als einer Sekunde geknackt werden können. Es ist außerdem ratsam, Passwörter regelmäßig zu ändern, da Hacker Keylogger-Software auf dem System eines Nutzers installieren können, um personenbezogene Daten (PII) abzugreifen.
Hacker konzentrieren sich nicht nur auf die von Mitarbeitern verwendeten Systemzugangsdaten. Sie versuchen auch, Passwörter von Servern, Netzwerkgeräten und Sicherheitstools abzufangen, um sich so uneingeschränkten Zugriff auf die Active-Directory-Zugangsdaten eines Unternehmens und andere wertvolle Datenbanken zu verschaffen.
3. Unzureichende oder fehlende Verschlüsselung
Durch die Datenverschlüsselung können Nutzer Daten vor der Übertragung über ein bekanntes oder unbekanntes Netzwerk oder vor der Speicherung auf einem System in Chiffretext umwandeln, sodass nur diejenigen, die über das Passwort verfügen, diese entschlüsseln und lesen können. Eine schwache Verschlüsselung lässt sich mit Brute-Force-Angriffen leicht knacken, während die Datenübertragung ohne Verschlüsselung im Klartext erfolgt, der von Angreifern leicht abgefangen oder gestohlen werden kann.
4. Falsche Konfiguration von Cloud-Diensten und Geräten
Dem Bericht „The State of Cloud Security 2021“ zufolge sind viele Datenpannen, die Schlagzeilen machen, auf Konfigurationsfehler in der Cloud zurückzuführen. Etwa 36 % der für den Bericht befragten Cloud-Experten gaben an, dass ihr Unternehmen im vergangenen Jahr von einer schwerwiegenden Datenpanne oder einem Datenleck in der Cloud betroffen war.
Fehlerhafte Cloud-Konfigurationen entstehen durch vom Benutzer vorgenommene Einstellungen, die keinen ausreichenden Schutz für die Cloud-Daten gewährleisten. Dies kann dazu führen, dass die Zugriffsberechtigungen deaktiviert werden, wodurch jeder im Netzwerk uneingeschränkten Zugriff auf wertvolle Daten erhält.
Fehlerhafte Gerätekonfigurationen stellen für Unternehmen eine weitere Gefahrenquelle dar. Da Unternehmen bei der Erledigung ihrer Aufgaben zunehmend auf Robotik und Geräte des Internets der Dinge (IoT) zurückgreifen, kann ein Hardware-Hack Cyberkriminellen Tür und Tor öffnen.
5. Phishing
Etwa 80 % der IT-Fachkräfte geben an, dass sie im Jahr 2021 mit einer deutlichen Zunahme von Phishing-Angriffen konfrontiert sind.
Phishing-E-Mails gehören nach wie vor zu den effektivsten Angriffsvektoren. Phishing ist eine Form des Social-Engineering, bei der durch echt wirkende E-Mails Personen dazu verleitet werden, ihre persönlichen Daten oder Zugangsdaten preiszugeben. Etwa 90 % der Vorfälle, die zu Datenlecks führen, beginnen mit Phishing-E-Mails.
Während ein Phishing-Angriff massenhaft auf Mitarbeiter abzielt, richtet sich ein Spear-Phishing-Angriff gezielt gegen Führungskräfte der obersten Ebene eines Unternehmens mit dem Ziel, streng vertrauliche und geschäftskritische Informationen zu stehlen, zu denen nur die ranghöchsten Führungskräfte Zugang haben.
6. Drittanbieter
Auch Lieferanten und Anbieter gelten als Angriffsvektoren, da Hacker Schwachstellen in deren Software ausnutzen können, um sich Zugang zum Netzwerk des Kunden zu verschaffen und einen Angriff über die Lieferkette zu starten. Im Falle eines Cyberangriffs auf einen Dritten, der Zugriff auf sensible Kundendaten hat, wären die Folgen unvorstellbar.
7. Sicherheitslücken in Software
Es gibt keine perfekte Software. Daher testen Unternehmen auch nach der Veröffentlichung einer Software weiterhin auf Fehler und veröffentlichen Patches, um Sicherheitslücken zu beheben.
Eine Zero-Day-Sicherheitslücke ist eine Schwachstelle in einem Netzwerk oder einer Software, für die noch kein Patch bereitgestellt wurde oder für die kein Patch verfügbar ist. Hacker können eine Zero-Day-Sicherheitslücke ausnutzen, um Schadsoftware wie Ransomware zu installieren, die es ihnen ermöglicht, die IT-Infrastruktur aus der Ferne zu manipulieren, um die Aktivitäten einer Organisation auszuspionieren oder den Betrieb zu stören.
Laut Datenbanken wie dem „0-Day Tracking Project“ wurden im Jahr 2021 rekordverdächtige 66 aktive Zero-Day-Angriffe festgestellt. Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr 2020 und mehr als in jedem anderen Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
8. Böswillige Insider
Es dauert etwa 231 Tage, bis Sicherheitsverletzungen, die durch böswillige Insider verursacht wurden, aufgedeckt werden. Damit liegen sie knapp hinter kompromittierten Zugangsdaten (250 Tage) und dem Missbrauch von Unternehmens-E-Mail-Konten (238 Tage).
Derzeit haben unzufriedene Mitarbeiter bereits Zugriff auf die Systemdaten ihres Unternehmens, die sie nutzen können, um Cyberangriffe zu starten oder Zugangsdaten im Dark Web zu verkaufen. In manchen Fällen sind Insider-Angriffe nicht böswilliger Natur, sondern können auf Unachtsamkeit seitens der Mitarbeiter zurückzuführen sein.
9. Vertrauensbeziehungen
Damit ein Kommunikationskanal zwischen zwei oder mehr Domänen sicher ist, muss eine Vertrauensbeziehung bestehen. Diese ermöglicht es Benutzern, mit nur einer Anmeldung auf Informationen aus mehreren Domänen zuzugreifen. Eine vertrauenswürdige Domäne ist jene, die den Benutzer authentifiziert, während die anderen als vertrauende Domänen bezeichnet werden. Nachlässige Sicherheitspraktiken können dazu führen, dass Benutzer Anmeldedaten auf vertrauenswürdigen Domänen zwischenspeichern, die dann gestohlen und für Cyberangriffe missbraucht werden können.
Welche verschiedenen Angriffe werden mithilfe von Angriffsvektoren durchgeführt?
Cyberkriminelle verfügen über eine Vielzahl von Angriffsvektoren, um Cyberangriffe durchzuführen, die den Geschäftsbetrieb lahmlegen können. Im Folgenden werden einige der häufigsten und schwerwiegendsten Angriffe vorgestellt, die unter Nutzung solcher Angriffsvektoren durchgeführt werden.
1. Malware und Ransomware
Malware ist eine bösartige Software, die es Cyberkriminellen ermöglicht, auf Computersysteme und Netzwerke zuzugreifen und diese schwer zu beschädigen. Die Infektion kann in Form eines Virus, eines Trojaners, eines Wurms, von Spyware, Adware, eines Rootkits oder der berüchtigten Ransomware erfolgen.
Die Zahl der Ransomware-Fälle steigt seit 2016 stetig an und macht mittlerweile 10 % aller Sicherheitsvorfälle aus. Ransomware ist eine Art von Malware, die heimlich auf einem Computersystem installiert werden kann und dem Opfer den Zugriff darauf verwehrt. Sobald autorisierte Nutzer den Zugriff verlieren, drohen Cyberkriminelle entweder damit, Daten öffentlich zu veröffentlichen, oder sie sperren die Nutzung, sofern kein Lösegeld gezahlt wird. Colonial Pipeline wurde Anfang dieses Jahres Opfer eines Ransomware-Angriffs und musste satte 4,4 Millionen Dollar zahlen, um wieder Zugriff auf sein Netzwerk zu erhalten.
2. Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS)
Das Ziel eines DDoS-Angriffs besteht darin, das System oder Netzwerk des Opfers durch das Versenden von Unmengen gefälschter E-Mails zu überlasten. Infolge des ungewöhnlich hohen Datenverkehrsaufkommens wird das Netzwerk lahmgelegt, sodass es nicht mehr in der Lage ist, neue Datenanfragen zu bearbeiten. DDoS-Angriffe nutzen in der Regel eine Schwachstelle in einem Computersystem aus und machen dieses zum DDoS-Master. Das Master-System infiziert anschließend andere anfällige Systeme mit Malware.
In kritischen Branchen kann eine Überlastung der Server dazu führen, dass der Betrieb stundenlang ausfällt, was Umsatzrückgänge und Kundenabwanderung zur Folge haben kann. Yandex, ein russischer Technologieriese, gab kürzlich bekannt, dass seine Server Opfer des größten jemals verzeichneten DDoS-Angriffs geworden seien.
3. Brute-Force-Angriff
Ein Brute-Force-Angriff ist ein kryptografischer Hack, bei dem Cyberkriminelle die Rechenleistung ihrer Systeme nutzen, um Benutzernamen, Passwörter, Verschlüsselungsschlüssel oder andere Authentifizierungsdaten zu knacken und unbefugt zu nutzen. Im Allgemeinen gilt: Je länger das Passwort ist, desto mehr Kombinationen müssen getestet werden.
4. Man-in-the-Middle-Angriffe
Ein Man-in-the-Middle-Angriff liegt vor, wenn sich ein Angreifer in die „Mitte“ einer laufenden Kommunikation oder Datenübertragung einschaltet und vorgibt, ein legitimer Teilnehmer zu sein. Durch das Abhören der Kommunikation können Hacker Zugriff auf wichtige Daten wie Anmeldedaten erlangen, die sie zu ihrem eigenen Vorteil manipulieren können.
Hacker können ihre Position sogar dazu nutzen, bösartige Links an legitime Empfänger zu versenden, um deren Systeme und Datenbanken zu schädigen und „Advanced Persistent Threats“ (APTs) zu starten.
5. SQL-Injektionen (SQLi)
SQL-Injection ist ein Angriffsvektor, der eine Sicherheitslücke im Programmcode ausnutzt. Er ermöglicht es Hackern, bösartigen Code in Webabfragen, datengesteuerte Anwendungen und in manchen Fällen auch in Server und andere Backend-Infrastrukturen einzuschleusen. Sobald der Angreifer über Administratorrechte für die Datenbank verfügt, kann er Identitäten fälschen, Daten offenlegen oder zerstören, Zugriffsrechte entziehen oder Probleme bei der Zurückweisung verursachen.
6. Cross-Site-Scripting (XSS)
Cross-Site-Scripting-Angriffe, auch XSS genannt, nutzen Sicherheitslücken im Web aus, indem sie bösartige Skripte in ansonsten vertrauenswürdige Websites einschleusen, um diese mit Malware zu infizieren. Ein XSS-Angriff findet statt, wenn bösartiger Code von einer Webanwendung als Browserskript an einen unbekannten Nutzer gesendet wird. Da die Nutzer nicht erkennen, dass das Skript nicht vertrauenswürdig ist, führen sie es aus und ermöglichen Hackern so den Zugriff auf Cookies und andere sensible Informationen, die im Browser gespeichert sind.
Wie lassen sich Risiken durch Angriffsvektoren verringern?
Cyberangriffe lassen sich wirksam abwehren, wenn Unternehmen strenge Sicherheitsprotokolle befolgen. Dies ist angesichts der Remote- und Hybrid-Arbeitsumgebungen, in denen wir heute tätig sind, besonders wichtig. Im Folgenden finden Sie einige zentrale Sicherheitsmaßnahmen, die Ihnen helfen, Cyberkriminellen immer einen Schritt voraus zu sein und gleichzeitig die Arbeit Ihrer IT-Techniker zu erleichtern.
1. Achten Sie auf sichere Passwörter und Zugangsdaten
Es ist mühsam, sich mehrere Passwörter zu merken. Eine einfache Kombination aus Ihrem Namen und Ihrem Geburtsdatum mag zwar praktisch erscheinen, entspricht aber sicherlich nicht den besten Praktiken. Ein sicheres Passwort zu erstellen ist viel einfacher, als herauszufinden, wie man sich von einem Cyberangriff erholt.
Hier sind einige Tipps, wie Sie sichere Passwörter erstellen können:
• Benutzernamen und Passwörter sollten komplex sein und regelmäßig geändert werden
• Verwenden Sie nicht dieselben Anmeldedaten für mehrere Anwendungen und Systeme
• Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist ein Muss
2. Achten Sie auf eine starke Datenverschlüsselung
Mitarbeiter nutzen verschiedene mobile Geräte und Netzwerke, um geschäftliche Informationen auszutauschen. Das lässt sich nicht vermeiden. Ein leistungsstarkes Verschlüsselungstool, das 192- und 256-Bit-Schlüssel zur Datenverschlüsselung verwendet, ist eine hervorragende Möglichkeit, Bedrohungen durch Cyberkriminelle abzuwehren.
3. Systeme regelmäßig aktualisieren und Patches installieren
Cyberkriminelle nutzen gerne ungepatchte Sicherheitslücken in Software für Zero-Day-Angriffe aus. Zudem nutzen sie die Sicherheitslücke über Monate hinweg aus, was zu irreversiblen Schäden führt. Mit Kaseya VSA können Sie das Patch-Management automatisieren und Ihrem Unternehmen eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten. Unternehmen können die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitsverletzungen um 41 % senken, wenn sie Patches umgehend installieren.
Wussten Sie, dass Koordinationsprobleme zwischen Teams dazu führen, dass viele Unternehmen bei der Implementierung eines Patches etwa 12 Tage verlieren? Mit VSA lassen sich Richtlinienprofile für die Genehmigung, Überprüfung oder Ablehnung von Patch-Updates erstellen.
4. Schulungen zu Phishing und Cybersicherheit
Cyberkriminelle können menschliche Schwachstellen ausnutzen, um groß angelegte Cyberangriffe zu starten und den Geschäftsbetrieb lahmzulegen. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig darin, auf Angriffsvektoren wie Phishing-E-Mails oder gefälschte Websites zu achten, damit sie diese besser erkennen können.
5. Sicherheitskonfigurationen prüfen
Der Aufbau einer robusten Cybersicherheitsinfrastruktur ist der erste Schritt im Kampf gegen die grassierende Cyberkriminalität. Dennoch ist die Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit der Infrastruktur und die regelmäßige Behebung aller Schwachstellen eine nie endende Aufgabe. Sicherheitsaudits sollten mindestens vierteljährlich durchgeführt werden, und die Beauftragung eines externen Prüfers stellt sicher, dass nichts übersehen wird.
6. Wasserdichte BYOD-Richtlinien
Wir treten in eine Ära der Fernarbeit und des hybriden Arbeitens ein. Infolgedessen setzen Unternehmen zunehmend auf die „Bring Your Own Device“-Kultur (BYOD), da sich gezeigt hat, dass diese die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigert. Sind die BYOD-Richtlinien jedoch nicht sicher, könnte dies Cyberkriminellen Tür und Tor öffnen, um in die Infrastruktur eines Unternehmens einzudringen. Sie können Ihre Daten vor Cyberkriminellen schützen, indem Sie sie in einer sicheren Cloud-Umgebung oder auf einem Server speichern und nur Geräten mit VPN-Verbindung den Zugriff darauf gestatten.
Mit Kaseya die Gefahren durch Angriffsvektoren minimieren
Um Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen vor komplexen Cyberangriffen zu schützen, benötigen Sie die neuesten Sicherheitstools in Ihrem Arsenal.
Auch wenn Antiviren- (AV), Antimalware- (AM) und Firewall-Lösungen unverzichtbar sind, stellen sie doch nur Ihre erste Verteidigungslinie gegen Cyberkriminalität dar. Hier kommt Kaseya VSA ins Spiel – eine erstklassige, einheitliche Fernüberwachungs- und -verwaltungslösung (uRMM), mit der Sie zentrale IT-Sicherheitsfunktionen über eine zentrale Oberfläche verwalten können.
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