Laut Techopedia.com ist Spoofing "eine betrügerische oder bösartige Praxis, bei der Kommunikation von einer unbekannten Quelle gesendet wird, die als eine dem Empfänger bekannte Quelle getarnt ist". Im Internet werden drei Dinge am häufigsten gefälscht: E-Mails, IP-Adressen und Domänen.
| Spoofing-Typ | Beschreibung |
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| E-Mail-Spoofing | Ein Betrüger sendet eine E-Mail, die so aussieht und sich auch so liest, als käme sie von einer vertrauten Person, z. B. einem Kollegen, einer Regierungsbehörde oder einer Bank |
| IP-Adressen-Spoofing | Ein Cyberkrimineller erstellt eine gefälschte Internetprotokoll-Adresse (IP), um sich als die eines legitimen Computersystems oder einer Systemkomponente auszugeben. Bei einem verteilten Denial-of-Service-Angriff können Hacker die IP-Adressen unzähliger mit dem Internet verbundener Geräte fälschen, so dass:
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| Domain-Spoofing | Ein Phisher registriert und verwendet einen Domänennamen, der dem einer rechtmäßigen Einrichtung sehr ähnlich ist, um sich als diese Einrichtung oder eines ihrer Mitglieder auszugeben. Sie können gefälschte Domänen verwenden, um betrügerische E-Mails zu versenden und Personen auf gefälschte Websites zu schicken, die wie exakte Kopien echter Websites aussehen. Gefälschte Domänen werden auch für Anzeigenbetrug verwendet. Betrüger können ihre gefälschten Domains in Anzeigenbörsen eintragen, damit Werbetreibende für Anzeigenplätze auf ihren gefälschten Websites bieten, anstatt auf echten Websites. |
In diesem Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf das Domain-Spoofing.
Domänen-Spoofing ermöglicht E-Mail-Spoofing
Eine der Methoden, mit denen E-Mail-Filter bösartige E-Mails von legitimen unterscheiden, ist die Untersuchung ihrer Metadaten, insbesondere ihrer Kopfzeilen. Wenn beispielsweise die Absenderdomäne einer E-Mail nicht mit der Domäne des Absenders übereinstimmt, ist das ein klares Zeichen für betrügerische Aktivitäten.
Domain-Spoofers umgehen diese Sicherheitsbarriere jedoch, indem sie die Ursprungsdomain so fälschen, dass sie mit der von ihnen verwendeten Absenderdomain übereinstimmt.
Gefälschte Websites werden auf gefälschten Domains erstellt
Bestimmte alphanumerische Zeichen sehen einander sehr ähnlich, insbesondere in serifenlosen Schriftarten. Dies ermöglicht es Domain-Spoofern, uns mit unmerklich veränderten Buchstaben zu täuschen. Zum Beispiel sehen "PayPal" und "PayPaI" gleich aus, aber das zweite verwendet ein großes "i" am Ende.
Außerdem neigt unser Verstand dazu, Texte automatisch zu korrigieren, wenn der Kontext uns darüber informiert, was der Autor eigentlich gemeint hat. So lesen wir zum Beispiel "fiend" als "friend", wenn der Kontext des Textes den Eindruck erweckt, dass "friend" gemeint ist. Das bedeutet, dass wir auch URLs auf der Grundlage unserer Erwartungen falsch lesen können. In einer E-Mail lesen wir beispielsweise "cloudfiare.com" fälschlicherweise als "cloudflare.com", insbesondere wenn die E-Mail grafische Elemente und Formulierungen enthält, die den Eindruck erwecken, dass sie von Cloudflare stammt.
Unsere Fehlinterpretation von Links in gefälschten E-Mails lässt uns glauben, dass es sicher ist, auf sie zu klicken. Wenn wir das tun, werden wir auf eine gefälschte Website weitergeleitet, die wie die echte aussieht. Dort kann eine gefälschte Anmeldeseite unsere Zugangsdaten abfangen, oder die Website kann automatisch Malware wie Spyware oder Ransomware auf unsere Geräte herunterladen.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass auch Online-Werber auf gefälschte Domänen hereinfallen. Anstatt ihre Anzeigen bei erstklassigen Web-Publishern zu schalten, verschwenden sie ihr Geld auf minderwertigen Websites. Anzeigenbetrug schadet vor allem den Herausgebern. Erstens verlieren sie Werbeeinnahmen, die sie rechtmäßig verdient hätten, an gefälschte Websites. Zweitens verlieren sie auch potenzielle Werbeeinnahmen, da die Werbetreibenden dazu neigen, sich von ihnen fernzuhalten, um sich nicht zweimal zu verbraten.
Domain-Spoofers sind raffiniert und können leicht zwischen gefälschten Domains wechseln, um einer Entdeckung zu entgehen. Da jedoch bösartige Links in erster Linie über Phishing-E-Mails verbreitet werden, sollten Sie Ihre E-Mail-Sicherheit mit der Anti-Phishing-Software Graphusverstärken. Wenn Betrüger sich für clever halten, warten Sie, bis sie auf unsere KI treffen. Melden Sie sich noch heute für eine KOSTENLOSE Demo an und überzeugen Sie sich selbst!



