Für IT-Managed-Service-Provider (MSPs) ist es derzeit ein schwieriger Markt. Die COVID-19-Pandemie hat zu einer Flut von Anfragen von MSP geführt, die gezwungen waren, ihre Unternehmen umzustellen, um Remote-Mitarbeiter zu integrieren, und/oder mit dramatischen Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Allein schon die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs kann unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Herausforderung sein.
MSPs verlassen sich auf ihre Fernüberwachungs- und -verwaltungssoftware (RMM), um ihren Kunden effektive IT-Dienstleistungen anzubieten. Tatsächlich zeigt der Kaseya 2020 MSP Survey Results Report, dass 61 Prozent der MSPs angeben, dass RMM-Software eine Kernanwendung für den Betrieb ihres Unternehmens ist.

Während die meisten MSPs kommerzielle RMM-Lösungen verwenden, haben sich einige MSPs für Open-Source-RMM-Tools entschieden. Aber können diese kostenlosen Tools Ihnen auf Dauer das bieten, was Sie brauchen? In diesem Blog werfen wir einen kurzen Blick auf die Vor- und Nachteile von kostenlosen Open-Source-RMM-Tools und kommerziellen Tools.
Kostenpflichtige vs. kostenlose kommerzielle Tools vs. kostenlose Open-Source-RMM-Tools
Auf dem MSP gibt es zwei Arten von RMM-Tools: kostenpflichtige (d. h. kommerzielle Produkte) und kostenlose. Letztere können entweder Open-Source- oder kostenlose Versionen kommerzieller Produkte sein. Im Allgemeinen bieten kostenpflichtige Tools die meisten oder alle Funktionen, die zur Überwachung und Verwaltung der IT-Infrastruktur Ihrer Kunden erforderlich sind. Die kostenpflichtigen Tools lassen sich in der Regel auch auf eine angemessene Anzahl von Endpunkten skalieren, was jedoch je nach Produkt sehr unterschiedlich sein kann.
Kostenlose kommerzielle RMM-Tools verfügen in der Regel entweder über eingeschränkte und grundlegende Funktionen oder sind hinsichtlich der Anzahl der Endpunkte, die Sie verwalten können, begrenzt. Einige wenige kostenlose kommerzielle RMM-Tools, wie Comodo ONE, Spiceworks und Manage Engine Desktop Central MSP, bieten zwar Funktionen wie Patch-Management, Service Desk, 24/7-Support, Onboarding und Konfiguration und haben kostenlose Abonnements, aber nur bis zu einer bestimmten Anzahl von Endpunkten. Und diese Endpunktbegrenzung ist ziemlich gering – in einigen Fällen liegt sie bei etwa 25 Endpunkten.
Open-Source-RMM-Tools verfügen möglicherweise auch nur über relativ einfache Funktionen. Ein wichtiger Punkt wäre support fortgeschrittenere IT-Automatisierungsfunktionen. Ein weiterer großer Nachteil kostenloser Open-Source-RMM-Tools ist der allgemeine Mangel an support. Wenn Ihr Open-Source-RMM-Tool einen schwerwiegenden Fehler aufweist, wer wird diesen dann für Sie beheben?
Diese kostenlosen RMM-Tools, egal ob es sich um kommerzielle Produkte oder Open Source handelt, eignen sich am besten für kleinere MSPs, die eine sehr geringe Anzahl von Endgeräten verwalten und nur begrenzte IT-Dienste anbieten. Open-Source-RMM-Tools könnten eine gute Lösung für MSPs sein, die gerade erst anfangen. Bei Open-Source-RMM-Software fallen keine Softwarelizenzgebühren und Wartungskosten an. Daher müssen MSPs anfangs nicht viel in die Anschaffung von RMM-Software investieren, um ihre ersten paar Kunden zu verwalten. Das Fehlen einer fortgeschrittenen Automatisierung dürfte in der Anfangsphase ebenfalls kein großes Problem darstellen, da die Zahl der zu verwaltenden Endpunkte gering ist.
Kostenpflichtige RMM-Tools für reifere MSPs
„Man bekommt, wofür man bezahlt“ trifft auf eine effektive RMM-Lösung genau zu. Mit dem Wachstum von MSPs wachsen auch ihre Infrastruktur, die Infrastruktur ihrer Kunden und die Anforderungen an eine effiziente Verwaltung dieser Infrastruktur. Eine effiziente, kostenpflichtige RMM-Lösung ermöglicht es MSPs, ihre Kunden zufrieden zu stellen, indem sie beispielsweise durch automatisierte Wartungs- und Störungsbehebungsprozesse die Systemverfügbarkeit und -sicherheit aufrechterhalten können. Auch die Skalierbarkeit ist ein wichtiger Faktor.
Effiziente, kostenpflichtige RMM-Software:
- Kann problemlos an vielen Endpunkten eingesetzt und bei Bedarf skaliert werden
- Bietet automatisierte patch management für Software-Updates und patch management .
- Überwacht IT-Endpunkte in Echtzeit, warnt bei Problemen und behebt allgemeine Probleme automatisch
- Ermöglicht einfachen Fernzugriff (Fernüberwachung und -verwaltung) zur schnellen Fehlerbehebung
- Automatisiert eine Vielzahl von IT-Prozessen, um die Effizienz des IT-Betriebs zu steigern (und das Verhältnis zwischen Endgeräten und Technikern zu verbessern).
- Erzeugt zuverlässige Berichte für den Kunden
Allerdings sollten MSPs bei der Einführung eines RMM-Tools Vorsicht walten lassen, da sie sonst für einen bestimmten Zeitraum an eine kostenpflichtige Lösung gebunden sein könnten, selbst wenn sie diese für ihr Unternehmen als ungeeignet erachten.
Kostenloses RMM oder kostenpflichtiges RMM – Effizientes IT-Management ist der Schlüssel zum MSP
Unabhängig davon, ob Sie ein Neuling in der MSP sind oder ein etabliertes Unternehmen, das alle Höhen und Tiefen des MSP miterlebt hat, ist die Auswahl eines RMM-Tools keine einfache Entscheidung. RMM bildet die Grundlage für Ihren Erfolg, weshalb es sich nicht lohnt, an der Lösung zu sparen.
Suchen Sie nach einem Tool, das Ihren geschäftlichen Anforderungen entspricht und den Prozess der Überwachung und Verwaltung der Infrastruktur Ihrer Kunden rationalisiert. Der Einsatz, das Erlernen oder die Konfiguration eines neuen Tools, selbst einer kostenlosen RMM-Software, erfordert viel Zeit. Es ist ratsam, dass MSPs eine Art Testphase durchführen, bevor sie langfristig in eine Lösung investieren.
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