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Dies ist ein Gastbeitrag von International Data Corporation (IDC), dem weltweit führenden Anbieter von Marktinformationen, der unabhängige Einblicke in die sich entwickelnde Landschaft des Gerätemanagements und der ITOps gibt.
Der Markt für Unternehmensgerätemanagement befindet sich in einem rasanten Wandel, der durch die zunehmende Verbreitung von Endgeräten, schrumpfende IT-Teams und die beschleunigte Einführung von KI und Automatisierung im Bereich Endpoint IT Operations (ITOps) vorangetrieben wird. IDC hat die sich wandelnden Herausforderungen und Chancen untersucht, denen ITOps-Fachleute bei der Bewältigung dieser Veränderungen gegenüberstehen.
Erweiterung der Anwendungsfälle für Geräte
Unternehmensumgebungen verfügen heute über eine Vielzahl von Endgeräten, die über herkömmliche PCs, Smartphones und Tablets hinausgehen. Mobilgeräte sind allgegenwärtig: Tablets haben Klemmbretter ersetzt, spezielle Android-Geräte dienen als Kassensysteme und Kiosksysteme basieren heute auf Tablets. Barcode-Scanner und Inventurgeräte sind oft speziell angefertigte Smartphones, was den wachsenden Umfang des Gerätemanagements widerspiegelt. Dieser Trend zur Verbreitung von Geräten erstreckt sich auf fast alle vertikalen Branchen und Marktsegmente.
Endpunktproliferation und Nutzertrends
Laut der IDC -Umfrage „2025 Endpoint Device Management Survey“ haben Unternehmen einen dramatischen Anstieg der Anzahl der Geräte pro Benutzer verzeichnet. Vor drei Jahren verwalteten nur 18 % der Benutzer drei oder mehr Geräte; heute liegt dieser Anteil bei über 52 %. Dieser Anstieg ist auf die Verwendung von mehr Endgeräten der dritten und vierten Generation in den persönlichen „Arbeitsbereichen” der Mitarbeiter sowie auf die Zunahme von IoT-Endgeräten, gemeinsam genutzten Besprechungsraumgeräten und Umgebungsgeräten zurückzuführen. All dies erhöht die Komplexität des IT-Betriebs und der Sicherheitslage eines Unternehmens.
Wachstumsprognosen und Teamdynamik
Laut IDC Worldwide PCD and Server Trackers wird bis 2029 ein starkes Wachstum bei wichtigen Endgerätetypen, darunter vernetzte Laptops und Server, prognostiziert. Die Zahl der IT- und Systemadministratoren nimmt jedoch ab, wobei bis 2028 ein stetiger Rückgang prognostiziert wird. Das bedeutet, dass kleinere Teams mehr Geräte verwalten müssen, oft mit begrenzten resources.
Endpunktmanagement-Teams sind zunehmend für Server, Sicherheit und virtuelle Desktops verantwortlich und arbeiten dabei oft eng mit anderen IT-Gruppen zusammen. Dies hat dazu geführt, dass einige ITOps-Teams mit zahlreichen Softwaretools für verschiedene Verwaltungsbereiche überhäuft wurden. Laut der Endpunktumfrage von IDC erwarten 61 % der Unternehmen, bis 2025 zwei oder mehr Endpunktmanagement-Plattformen zu nutzen. Gründe dafür sind unter anderem Funktionserweiterungen, Teampräferenzen, Anforderungen der Geschäftsbereiche, Spezialisierung auf bestimmte Gerätetypen und durch Fusionen und Übernahmen angesammelte Legacy-Tools.
Die KI-Revolution in der IT-Betriebsführung
KI wird jeden Aspekt der IT- und Geräteverwaltung neu gestalten. IDC prognostiziert bis 2028 ein explosives Wachstum bei den Auslieferungen von KI-fähigen PCs und den Serverumsätzen. Gleichzeitig wird erwartet, dass generative KI (GenAI) für mehr Geschwindigkeit und Agilität im Endpunktbetrieb sorgt, indem sie das Patchen von Geräten und das Schwachstellenmanagement beschleunigt. Dieser Trend birgt ein enormes Potenzial, da IT-Mitarbeiter ihren Fokus von alltäglichen, routinemäßigen Verwaltungs- und Gerätewartungsaufgaben auf strategischere, geschäftsfördernde IT-Initiativen verlagern können. Weitere erwartete Vorteile sind Verbesserungen bei Green-IT-Initiativen und eine allgemeine Verringerung menschlicher Fehler im Bereich des Gerätemanagements.
Unternehmen nutzen GenAI bereits für die automatisierte Erkennung von Bedrohungen, die Erstellung von Skripten für die Gerätekonfiguration und das Patchen, die Überwachung der Compliance und IT-Assistenten mit natürlicher Sprache. Die Einführung wird sich in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich beschleunigen.
Trotz der vielversprechenden Aussichten der KI gibt es auch Bedenken. Viele ITOps-Fachleute glauben, dass eine übermäßige Automatisierung zu Widerstand seitens der Mitarbeiter führen und sich negativ auf die digitale Mitarbeitererfahrung auswirken könnte. Die Komplexität der Integration, Sicherheitsrisiken und Unsicherheiten hinsichtlich der Kosten im Verhältnis zum ROI sind die größten Sorgen der IT-Verantwortlichen.
Der Fünfjahresausblick
In Zukunft user zur Norm werden, dass user mehrere Geräte nutzt, während ITOps-Teams weiter schrumpfen und schlanker werden. Dies wird zu einer stärkeren Abhängigkeit von Automatisierung führen. Die Konsolidierung von Tools wird die Verwaltung rationalisieren, und KI-gestützte Agenten werden autonome ITOps und eine nahtlose Servicebereitstellung ermöglichen. Unternehmen, die diese Trends antizipieren, sich darauf vorbereiten und sie begrüßen, werden in den kommenden Jahren am besten positioniert sein, um sichere, effiziente und skalierbare IT-Services bereitzustellen.
Weitere Informationen finden Sie im IDC-Webinar„Skalierung des Endpunktmanagements mit KI-gesteuerten IT-Abläufen“, gesponsert von Kaseya.




