Warum die integrierten Schutzmaßnahmen in Microsoft 365 und Google Workspace allein nicht ausreichen
SaaS-Lösungen wie Microsoft 365 und Google Workspace bieten Unternehmen zahlreiche Vorteile – von der nahtlosen Zusammenarbeit bis hin zur Steigerung der Produktivität –, doch Sicherheit und Datenresilienz können dabei eine Schwachstelle darstellen. Zwar bieten SaaS-Anbieter integrierte Schutzmaßnahmen an, doch müssen MSPs und Unternehmen sich bewusst sein, dass es nicht ausreicht, sich ausschließlich auf die nativen Sicherheitsfunktionen zu verlassen, um die heutigen ausgeklügelten Phishing-Versuche, Insider-Bedrohungen und Risiken beim Datenaustausch abzuwehren.
In diesem Artikel untersuchen wir die versteckten Risiken, die entstehen, wenn man sich ausschließlich auf die standardmäßigen Funktionen von Microsoft 365 und Google Workspace verlässt, wie sich Cyberangriffe über die nativen Schutzmaßnahmen hinaus weiterentwickeln und warum MSPs speziell entwickelte SaaS-Sicherheitsplattformen benötigen, um einen mehrschichtigen Schutz zu gewährleisten.
Die Vorteile integrierter Sicherheitsfunktionen verstehen
Die in Microsoft 365 und Google Workspace integrierten Sicherheitsfunktionen bieten einen soliden Grundschutz, darunter Spam- und Malware-Filter, MFA, Verschlüsselung sowie Funktionen zur Geräteverwaltung. Diese Tools helfen Unternehmen dabei, bekannte Bedrohungen abzuwehren, sichere Zugriffspraktiken durchzusetzen und grundlegende Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Diese Funktionen bilden eine wichtige erste Verteidigungslinie, indem sie gängige oder bekannte Angriffe abwehren, nicht verifizierte Benutzer fernhalten und sicherstellen, dass sensible Daten nicht ohne Weiteres kompromittiert werden können. Sie sind wirksam gegen vorhersehbare Bedrohungen und leicht zu erkennende Angriffe.
Cyberkriminelle gehen jedoch immer raffinierter vor und setzen gezieltere, heimlichere und KI-gestützte Techniken ein, die statische Filter und regelbasierte Systeme mühelos umgehen. Phishing-E-Mails sind überzeugender und personalisierter denn je, Insider-Bedrohungen sind komplexer und das Abziehen von Daten lässt sich schwerer nachverfolgen. Ohne Lizenzen höherer Stufen, Add-ons oder separate Produkte bieten native Tools möglicherweise nicht den umfassenden Schutz, der erforderlich ist, um den heutigen raffinierten Cyberbedrohungen entgegenzuwirken.
Die Schwachstellen von Microsoft 365 und Google Workspace
Angesichts der sich rasch weiterentwickelnden Cloud-Bedrohungen kann das ausschließliche Verlassen auf integrierte Sicherheitsfunktionen gefährliche Sicherheitslücken hinterlassen, die sowohl Unternehmen als auch MSPs Risiken aussetzen. Nachfolgend sind die wichtigsten Bereiche aufgeführt, die es zu beachten gilt:
Phishing und Business Email Compromise (BEC)
Phishing-Angriffe zeigen keine Anzeichen einer Abschwächung. Im zweiten Quartal 2025 verzeichnete die Anti-Phishing Working Group (APWG) über 1,13 Millionen Phishing-Angriffe, gegenüber etwas mehr als 1 Million im ersten Quartal.
Spear-Phishing- und Identitätsbetrugs-E-Mails geben mittlerweile vertrauenswürdige Absender vor und umgehen selbst die fortschrittlichsten Spamfilter. Die integrierten Schutzmaßnahmen in Microsoft 365 und Google Workspace haben oft Schwierigkeiten, Zero-Day-Phishing-Kampagnen zu erkennen, bei denen neue Domains oder ausgefeilte Social-Engineering-Taktiken zum Einsatz kommen. Schon eine einzige übersehene E-Mail kann zum Diebstahl von Anmeldedaten, zur Übernahme von Konten und zu kostspieligen BEC-Vorfällen führen.
Bedrohungen durch Insider und Missbrauch von Konten
Insider oder Personen mit autorisiertem Zugriff können in Cloud-Umgebungen, in denen es schwierig ist, zwischen legitimen Befehlen und böswilligen Handlungen zu unterscheiden, ernsthafte Risiken darstellen.
Ein kompromittiertes Microsoft 365- oder Google Workspace-Konto verschafft Angreifern die Berechtigungen eines vertrauenswürdigen Benutzers, wodurch sie unbemerkt Malware versenden, auf sensible Dateien zugreifen und Daten manipulieren können. Zwar bieten Microsoft 365 und Google Workspace native Kontrollmechanismen und Warnmeldungen wie Regeln zur Verhinderung von Datenverlusten (DLP) und Insider-Risikomanagement, doch sind Zusatz- oder eigenständige Tools erforderlich, um auf umfassende Funktionen zur Analyse des Benutzer- und Entitätsverhaltens (UEBA) zur Erkennung von Insider-Bedrohungen und Kontomissbrauch zugreifen zu können.
Risiken durch Dateifreigabe und Datenlecks
SaaS-Plattformen haben die Art und Weise verändert, wie Unternehmen auf Daten zugreifen, diese weitergeben und speichern. Funktionen wie die uneingeschränkte Dateifreigabe in Google Drive oder OneDrive ermöglichen es Nutzern zwar, Dateien nahtlos weiterzugeben, können jedoch auch zur unbeabsichtigten Offenlegung vertraulicher Informationen führen. Ohne detaillierte Transparenz darüber, wer auf Dateien zugreift, diese herunterlädt oder weiterleitet, können sensible Daten leicht verloren gehen oder an Personen außerhalb des Unternehmens gelangen. MSPs benötigen strengere, richtliniengesteuerte Kontrollen und Warnmeldungen, um zu verhindern, dass Daten über die Grenzen des Unternehmens hinaus weitergegeben werden.
Begrenzte Maßnahmen zur Reaktion auf Bedrohungen und zur Wiederherstellung
Obwohl Microsoft und Google ihre Plattformen mit leistungsstarken Präventions- und Erkennungsfunktionen ausstatten, sind ihre integrierten Reaktionsabläufe und automatisierten Korrekturmaßnahmen in der Regel weniger ausgereift oder umfassend als die von speziellen Lösungen für die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.
Microsoft 365 und Google Workspace enthalten Tools zur Untersuchung und Protokollierung; erweiterte Automatisierungs- und zentralisierte Reaktionsfunktionen, wie beispielsweise „Automated Investigation and Response“ (AIR) in Microsoft Defender, sind jedoch in der Regel nur in Lizenzen höherer Stufen, als Add-ons oder in separaten Produkten verfügbar.
Schatten-IT
Da die Einführung von SaaS-Lösungen so einfach ist, können Mitarbeiter neue SaaS-Tools oft ohne Genehmigung oder Aufsicht nutzen. Diese zunehmende Verbreitung von Schatten-IT führt zu unüberwachten Datenflüssen und Sicherheitslücken im gesamten Unternehmen.
Laut dem Bericht „2025 CISO Plans and Priorities“ der Cloud Security Alliance haben etwas mehr als 20 % der Unternehmen einen vollständigen Überblick über ihre SaaS-Anwendungen. Das bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit im Dunkeln tappt und nicht erkennen kann, wo sensible Daten gespeichert, weitergegeben oder offengelegt werden.
Microsoft 365 und Google Workspace bieten zwar grundlegende Funktionen zur Anwendungsverwaltung und Zugriffskontrolle und ermöglichen es Administratoren, zugelassene Anwendungen aufzulisten und Zugriffsrechte zu überprüfen. Oft fehlt ihnen jedoch der vollständige Überblick über nicht autorisierte oder vom Benutzer verbundene „Schattenanwendungen“, wie beispielsweise solche, denen ohne Aufsicht OAuth-Berechtigungen erteilt wurden, es sei denn, es werden zusätzliche Erkennungstools oder Konfigurationen aktiviert. Für MSPs erschwert dieser Mangel an Transparenz ein proaktives Sicherheitsmanagement.
Verbindungen zu Apps von Drittanbietern
Jede App-Integration kann für Cyberkriminelle einen potenziellen Einstiegspunkt darstellen, um OAuth-Berechtigungen und API-Verbindungen auszunutzen, in Systeme einzudringen und Daten zu stehlen. In Umgebungen wie Microsoft 365 und Google Workspace, in denen Integrationen allgegenwärtig sind, kann bereits eine einzige kompromittierte App zu weitreichenden Datenverlusten oder zur Kompromittierung von Konten führen.
Warum die heutigen Bedrohungen mehr erfordern als nur integrierte Schutzmaßnahmen
Da die Cloud zunehmend zum Rückgrat der Geschäftsabläufe wird, verlagern Cyberkriminelle ihren Fokus auf SaaS-Plattformen wie Microsoft 365 und Google Workspace – genau jene Tools, auf die sich Unternehmen am meisten verlassen. Diese Umgebungen bergen eine wahre Fundgrube an sensiblen Daten, Kommunikationsinhalten und Zugangsdaten, was sie zu bevorzugten Zielen in der modernen Bedrohungslandschaft macht.
Die Zeiten einfacher Brute-Force-Angriffe sind vorbei. Heutzutage nutzen Angreifer Social Engineering, laterale Bewegung und mehrstufige Phishing-Kampagnen, um unbemerkt in Cloud-Ökosysteme einzudringen. Sie nutzen das Vertrauen der Menschen, schwache Konfigurationen und Lücken zwischen Diensten aus, um native Abwehrmechanismen zu umgehen, die nie dafür konzipiert wurden, solche koordinierten, anpassungsfähigen Bedrohungen zu erkennen.
Für MSPs steht unglaublich viel auf dem Spiel. Kunden vertrauen darauf, dass ihre MSPs kompromisslose Sicherheit und Ausfallsicherheit gewährleisten und gleichzeitig die Geschäftskontinuität sicherstellen. Ein einziger Sicherheitsvorfall kann dieses Vertrauen über Nacht untergraben und sowohl dem Ruf als auch dem Umsatz schaden.
Aus diesem Grund setzen führende MSPs auf speziell entwickelte SaaS-Sicherheitsplattformen, die über die Angebote von Microsoft und Google hinausgehen. Lösungen wie „ Kaseya 365 User“ bieten MSPs kontinuierliche Bedrohungserkennung, automatisierte Reaktionen und Datenresilienz und sorgen so für den mehrschichtigen Schutz, den die heutige cloudbasierte Welt erfordert.
Über das Standardangebot hinaus: Microsoft 365 und Google Workspace mit „ Kaseya 365 User“ optimieren
Systemeigene Tools sind ein guter Ausgangspunkt für die Verbesserung der Sicherheit, doch diese Tools allein reichen nicht aus, um die wachsenden Sicherheitslücken in Microsoft 365 und Google Workspace zu schließen. Google und Microsoft bieten zwar erweiterte Sicherheitsfunktionen an, um sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen wirksam entgegenzuwirken. Der Zugriff auf diese Funktionen erfordert jedoch oft Lizenzen höherer Stufen oder Add-ons, was die Kosten und die Komplexität erheblich erhöhen kann. Hier kommt „ Kaseya 365 User“ ins Spiel. Es bietet eine leistungsstarke, speziell entwickelte SaaS-Sicherheitsschicht, die genau das schützt, was die meisten integrierten Schutzmechanismen nicht abdecken können.
Mit „ Kaseya 365 User“ erhalten Sie alle wesentlichen Sicherheitskomponenten – von fortschrittlicher E-Mail-Sicherheit über Cloud-Erkennung und -Reaktion bis hin zu Schulungen zur Sicherheitssensibilisierung, Dark-Web-Überwachung sowie Backup und Wiederherstellung für Microsoft 365 und Google Workspace –, um Ihren Kunden echte Geschäftskontinuität und Sorgenfreiheit zu bieten.
Die All-in-One-SaaS-Sicherheitslösung ermöglicht es Ihnen, über einen „ausreichenden“ Schutz hinauszugehen, und bietet Ihnen vollständige Transparenz, schnellere Reaktionszeiten und höhere Ausfallsicherheit auf allen SaaS-Ebenen. Kaseya 365 User ist bis zu 70 % günstiger als Einzelkomponenten-Alternativen, sodass MSPs Cyberrisiken und Betriebskosten minimieren und gleichzeitig Sicherheit und Rentabilität maximieren können.
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