Phishing-Angriffe gehören zu den hartnäckigsten und schädlichsten Angriffen für Unternehmen aller Größen, Branchen und Standorte. Allein in der ersten Jahreshälfte 2022 wurden mehr als 255 Millionen Phishing-Angriffe gemeldet - ein starker Anstieg um 61 % im Vergleich zu 2021. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Phishing ist es für jedes Unternehmen von größter Wichtigkeit, einen Notfallplan für den Fall bereitzuhalten, dass ein Phishing-Angriff seine Verteidigung durchbricht.
Was ist die Reaktion auf Phishing-Vorfälle?
Kluge Unternehmen denken voraus und planen für alle Eventualitäten. Die Reaktion auf Phishing-Vorfälle ist Teil des vorausschauenden Plans einer Organisation und umfasst Strategien und Verfahren zur Bewältigung eines Phishing-Angriffs. Von der Bereitstellung geeigneter Tools bis hin zu festgelegten Prozessen hilft die Reaktion auf Phishing-Vorfälle den Unternehmen, die Bedrohung einzudämmen, den Schaden auf ein Minimum zu begrenzen und den Betrieb so schnell wie möglich wieder zu normalisieren.
Ist Phishing ein Sicherheitsvorfall?
Viele der verheerendsten Cyberangriffe gehen auf Phishing zurück. Egal, ob es sich um Ransomware oder andere Malware, die Übernahme von Konten oder die Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails (BEC) handelt, die Bedrohungsakteure nutzen täuschende Phishing-Köder, um ihre Ziele zu überlisten und ihre Pläne umzusetzen. Phishing ist die Cyberattacke, mit der die Mitarbeiter am häufigsten konfrontiert werden, und sie ist definitiv ein ernsthafter Vorfall im Bereich der Cybersicherheit.
Warum ist ein Plan zur Reaktion auf Phishing-Vorfälle so wichtig?
Die Kosten für Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit Phishing steigen stetig an. So ist Phishing beispielsweise der häufigste Vektor für Ransomware, und die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne im Zusammenhang mit Ransomware belaufen sich auf 4,54 Millionen US-Dollar.
Nach Angaben der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) sind fast 60 % der KMU innerhalb von sechs Monaten nach einem erfolgreichen Cyberangriff nicht mehr im Geschäft. . Aus diesem Grund können es sich Unternehmen nicht leisten, Phishing auf die leichte Schulter zu nehmen, weshalb ein getesteter Plan zur Reaktion auf Phishing-Angriffe unerlässlich ist. Außerdem kann ein erfolgreicher Angriff zu weiteren Angriffen führen, da die Cyberkriminellen die Schlupflöcher in Ihren Systemen und Ihrem Netzwerk optimal ausnutzen wollen. Tatsächlich beginnen schätzungsweise 90 % der Vorfälle, die mit einer Datenverletzung enden, mit Phishing.
Ein Plan zur Reaktion auf Phishing-Vorfälle minimiert nicht nur den durch einen Phishing-Vorfall verursachten Schaden, sondern trägt auch dazu bei, bestehende Schwachstellen in den Systemen und Netzwerken eines Unternehmens zu beseitigen und so das Risiko eines Sicherheitsvorfalls zu verringern.
Was sind die Schritte zur Reaktion auf Phishing-Vorfälle?
Das U.S. National Institute of Standards and Technology (NIST) hat eine Reihe von Schritten zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle festgelegt, die jedes Unternehmen befolgen sollte, um Sicherheitsverletzungen schnell zu erkennen, Schäden zu minimieren, Lücken zu schließen und den Betrieb wiederherzustellen
Schritt 1: Vorbereitung
Die Vorbereitungsphase umfasst die Einrichtung und Schulung des Notfallteams sowie die Beschaffung aller erforderlichen Tools und resources auf Bedrohungen der Cybersicherheit oder Informationssicherheit wie Phishing reagieren zu können. Der Schwerpunkt liegt auf der Durchführung von Risikobewertungen, um bestehende Bedrohungen und Schwachstellen zu identifizieren, bevor Cyberkriminelle diese ausnutzen können.
Da die meisten Phishing-Angriffe mit Malware verbunden sind, umfasst der Vorbereitungsschritt eines Plans zur Reaktion auf Phishing-Vorfälle die unternehmensweite Implementierung von Software zur Erkennung und Eindämmung von Malware.
Schritt 2: Erkennung und Analyse
Eine schnelle Erkennung und Analyse ist für den Erfolg eines Vorfallreaktionsplans von grundlegender Bedeutung. In dieser Phase erhalten Unternehmen detaillierte Einblicke in den Umfang des Vorfalls, z. B. Kenntnisse über die betroffenen Netzwerke, Systeme oder Anwendungen, Informationen über die Ursache und den Ursprung des Vorfalls sowie Details über die Täter, die von ihnen verwendeten Tools und ihre Angriffsmethoden.
Schritt 3: Eindämmung, Ausrottung und recovery
Die Eindämmung ist ein wichtiger Schritt, um den Schaden eines Cyberangriffs zu begrenzen. Unternehmen sollten für jede Art von Vorfall unterschiedliche Eindämmungsstrategien entwickeln, deren Kriterien klar dokumentiert sind, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern. Sobald der Vorfall eingedämmt ist, können Unternehmen daran arbeiten, die Komponenten des Vorfalls zu beseitigen, z. B. Malware zu entfernen, gehackte user zu deaktivieren und alle ausgenutzten Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.
Während recovery arbeitet das Incident Response Team daran, den normalen Betrieb wiederherzustellen. Dazu gehören Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Systemen aus Backups, der Neuaufbau von Systemen, das Ersetzen betroffener Dateien durch saubere Versionen, die Installation von Software-Patches, die Änderung kompromittierter Passwörter und die Verschärfung der Netzwerksicherheit durch zusätzliche Maßnahmen.
Schritt 4: Aktivitäten nach dem Vorfall
Nach jedem Vorfall zu lernen und sich zu verbessern, ist für Notfallteams unerlässlich. Nach der Bearbeitung des Vorfalls sollte die Organisation einen detaillierten Bericht über die Ursache und die Kosten des Vorfalls sowie über die Schritte, die die Organisation zur Vermeidung künftiger Vorfälle unternehmen sollte, erhalten. Unternehmen sollten über subjektive und objektive Daten zu jedem Vorfall verfügen, um die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Vorfalls einzuschränken und Möglichkeiten zur Verbesserung künftiger Vorfallreaktionen zu ermitteln.
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