Vereinigtes Königreich
Ernst & Young (EY)
Aufgrund einer schwerwiegenden Fehlkonfiguration in der Cloud sind riesige Datenmengen des britischen multinationalen Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) offengelegt worden. Dieser Vorfall hat sich in dieser Woche zu einem der meistdiskutierten Themen in Cybersicherheitskreisen entwickelt.
Cybersicherheitsforscher entdeckten bei einem routinemäßigen Netzwerk- und Cloud-Scan 4 TB öffentlich zugänglicher EY-Daten auf Microsoft Azure. Die Datei trug die Endung .BAK, was darauf hindeutet, dass es sich um eine vollständige SQL-Server-Datenbanksicherung handelte. Die offengelegte Sicherung enthielt wahrscheinlich sensible Informationen wie Benutzerdaten, API-Schlüssel, Anmeldedaten, Authentifizierungstoken und Datenbankschemata.
Experten warnen davor, dass eine derart große Menge offengelegter Daten schwerwiegende Folgen haben könnte. Mit den heutigen automatisierten Scan-Tools hätten unzählige Angreifer die Dateien problemlos finden und darauf zugreifen können.
Wie sich dies auf Ihr Unternehmen auswirken könnte
Dieser Vorfall zeigt, dass selbst Spitzenunternehmen in den heutigen schnelllebigen Cloud-Umgebungen Opfer einfacher Konfigurationsfehler werden können. Da Unternehmen die Einführung der Cloud immer weiter vorantreiben, ist die Absicherung cloudbasierter Daten durch angemessene Zugriffskontrollen, Konfigurationsmanagement und kontinuierliche Überwachung von entscheidender Bedeutung, um Sicherheitslücken zu vermeiden.