Kaseya trägt zum Aufbau der IT-Fachkräfte in Miami bei
Kaseya ist derzeit eines der angesagtesten Tech-Unternehmen als Arbeitgeber. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der pulsierenden Stadt Miami, die gerade eine Tech-Renaissance erlebt, hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Mitarbeiter – die sogenannten „Kaseyans“ – auf ihrem beruflichen Werdegang zu unterstützen. Durch Programme wie „Grow Your Own“ erhalten sie Schulungen, Mentoring und Führungskräftetraining, um innerhalb des Unternehmens aufzusteigen.
Darüber hinaus hat Kaseya Partnerschaften mit verschiedenen Universitäten in seiner Heimatstadt geschlossen, um einen Nachschub an Fachkräften zu sichern und sicherzustellen, dass Absolventen mit den für den beruflichen Erfolg erforderlichen Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt eintreten. Zuletzt nahm Kaseya am „Senior Capstone“-Programm der Fakultät für Ingenieurwesen und Informatik der Florida International University teil. Mitglieder des Führungsteams von Kaseya betreuten vier Teams, stellten ihnen vier reale Herausforderungen und beobachteten, wie sie diese angehen würden – und gaben ihnen sogar die Chance, ihre Ideen im Unternehmen umzusetzen.
„Das ‚Senior Capstone‘-Programm bietet sowohl der Industrie als auch der Wissenschaft gegenseitigen Nutzen. Wir bei Kaseya schätzen die Gelegenheit, mit Studierenden zusammenzuarbeiten und sie dabei zu unterstützen, sich durch die Bewältigung realer Herausforderungen aus der Industrie erfolgreich auf das Berufsleben vorzubereiten. Durch die Zusammenarbeit mit Kaseya gewinnen die Studierenden wertvolle Einblicke in die Abläufe eines großen Technologieunternehmens und können das im Studium Gelernte in die Praxis umsetzen“, sagte Mike East, Vice President für Forschung und Entwicklung bei Kaseya. „Für uns als Unternehmen ist es wichtig, die nächste Generation im Technologiebereich zu fördern, insbesondere hier in Miami. Im Rahmen des ‚Grow Your Own‘-Programms von Kaseya konzentrieren wir uns darauf, Ingenieurtalente hier in Miamis schnell wachsendem Technologiesektor aufzubauen und zu halten.“
Hier ein Überblick über die Projekte:
Modellierung zur Erkennung von Kundenabwanderung
Ziel dieses Projekts war es, ein statistisches Modell zu entwickeln, mit dem sich vorhersagen lässt, ob ein Kunde sein Produktabonnement verlängern wird – ein Phänomen, das in der Fachsprache als „Kundenabwanderung“ bezeichnet wird. „Die Studierenden waren sehr daran interessiert, das im Unterricht Gelernte auf reale Herausforderungen anzuwenden. Ich glaube, es gab dabei einige Überraschungen hinsichtlich der Frage, welche Aspekte des Prozesses die größte Herausforderung darstellen – das hat ihnen einen guten Eindruck davon vermittelt, mit welchen konkreten Problemen Teams in diesem Bereich konfrontiert sind“, sagte Lina Sokol, Director of Sales Strategy and Operations bei Kaseya.
„Die Arbeit am Projekt zur Modellierung der Abwanderungserkennung war eine großartige Erfahrung für mich. Am Ende hatten wir ein brauchbares Vorhersagemodell, auf das wir stolz waren, und wir haben den Grundstein für mögliche zukünftige Verbesserungen des Vorhersagemodells gelegt“, sagte Teammitglied Jose Iturria, der in diesem Frühjahr seinen Bachelor of Science in Informatik abgeschlossen hat. „Ich möchte mich auch bei Kaseya für die Förderung dieses Projekts bedanken. Unsere Product Ownerin, Lina Sokol, war reaktionsschnell, aufmerksam und hat die Anforderungen des Projekts klar kommuniziert. Sie war eine großartige Mentorin und Product Ownerin für dieses Projekt, und wir verdanken es definitiv ihr, dass sie uns dazu motiviert hat, weiter zu lernen und uns auf elegante Lösungen zu konzentrieren.“
Automatisierte Bedrohungsmodellierung
Im Mittelpunkt dieser Bemühungen stand die Entwicklung eines Mechanismus zur automatischen Erkennung der globalen Angriffsfläche einer bestimmten Umgebung. Der Projektleiter, Win Pham, Vice President of Development bei Kaseya, erklärte, dass die Studierenden die Aufgabe hatten, ein automatisiertes System zu entwickeln, das die Angriffsfläche anhand begrenzter Eingaben in Form einer URL, einer Domain oder eines IP-Adressbereichs identifiziert. Das Projekt umfasste die Untersuchung verschiedener Methoden und erforderte, dass sich die Studierenden in die Denkweise eines Angreifers versetzten. Sie setzten sich mit verschiedenen Netzwerktools auseinander und entwickelten eine Weboberfläche, über die diese Tools gestartet und die Ergebnisse angezeigt werden konnten.
„Die Studierenden konnten einige potenzielle Techniken und Tools identifizieren, die zu einem Dienstleistungsangebot weiterentwickelt werden könnten, das die ‚ IT Complete Security Suite‘ von Kaseya ergänzen würde“, fügte Pham hinzu.
Erkennung von Anomalien bei Ransomware
Im Mittelpunkt dieses Projekts stand die Erkennung von anomalem Verhalten auf einem lokalen System mithilfe von maschinellem Lernen im Zusammenhang mit Ransomware. Den Studierenden wurden zwei Themen rund um die Ransomware-Erkennung vorgegeben. Das gewählte Konzept bestand darin, Protokolldaten mithilfe von maschinellem Lernen zu analysieren, um festzustellen, ob auf einem Microsoft-Windows-Gerät Ransomware vorhanden ist oder sich dort einnistet.
„Die Studenten waren sehr motiviert, ihre technischen Fähigkeiten in das Projekt einzubringen, und haben sich bei der Anpassung des Projektumfangs an den Zeitplan besonders hervorgetan“, sagte Carl Banzhof, Vice President of Engineering bei Kaseya und Mitbegründer von RocketCyber, einem Kaseya-Unternehmen und Anbieter einer SOC-Plattform (Managed Security Operations Center).
Das Abschlussprojekt des Teams war „Network Outage Call Home “: Dabei bauten sie einen Raspberry Pi – einen in eine kompakte Tastatur integrierten Personalcomputer – auf und schlossen ihn an ein Netzwerk an, sodass er bei Verlust der ausgehenden Verbindung über ein GSM-Netz Warnmeldungen versendet, um den Besitzer proaktiv darüber zu informieren, dass das Netzwerk ausgefallen ist.
Möchten Sie bei Kaseya arbeiten? Auf unserer Karriereseite erfahren Sie mehr über unsere Unternehmenskultur und finden unsere offenen Stellenangebote.


