Die derzeitige Weltwirtschaftskrise hat die Arbeitsweise vieler Unternehmen grundlegend verändert. In Anbetracht der Tatsache, dass es wahrscheinlich noch eine Weile dauern wird, bis sich der Staub gelegt hat, müssen die Unternehmen neue Wege finden, mit restriktiveren Budgets zu arbeiten, um nicht nur das Licht am Laufen zu halten, sondern auch nachhaltiges Wachstum und Rentabilität zu erzielen.
Eine der größten Ausgaben, die den meisten modernen Unternehmen entstehen, sind die IT-Infrastrukturkosten. Laut dem Spiceworks 2020 State of IT-Bericht machen die Kosten für die Hardware- und Software-Infrastruktur in der Regel 29 % des IT-Budgets aus. Laut Deloitte Insights belaufen sich die IT-Budgets im Durchschnitt auf etwa 3,3 % des Umsatzes. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Ihre IT-Infrastrukturkosten zu optimieren und Ihr Unternehmen in diesen turbulenten Zeiten voranzubringen.
Umstellung auf Serverless Computing
Während Unternehmen auf der ganzen Welt einen definitiven Wechsel zu Cloud-Diensten vollzogen haben, hat die Pandemie den Übergang zur Cloud weiter vorangetrieben. Serverloses Computing ist eine neuere Entwicklung, die eine Reihe potenzieller Vorteile bietet, von Kosteneinsparungen und einfacher Skalierbarkeit bis hin zur schnelleren Bereitstellung neuer Anwendungen. Bei serverlosem Computing zahlen Sie für Backend-Dienste nach Verbrauch". Dies kann weniger kostspielig sein als herkömmliche "Server-full"-Cloud-Dienste, bei denen Sie in der Regel für eine bestimmte Kapazitätsmenge zahlen müssen, auch wenn diese nicht genutzt wird.
Wechsel von VMs zur Containerisierung
Container bieten ein enormes Kosteneinsparungspotenzial für Unternehmen, die nach neuen Wegen zur Senkung ihrer Infrastrukturkosten suchen. Die Containerisierung senkt die Infrastrukturkosten, da Container im Vergleich zu virtuellen Maschinen (VMs) leichter sind. Da Sie nicht mehrere Betriebssystem-Images benötigen - eines für jede Anwendung auf dem Server - können mehr Anwendungen auf derselben Hardware ausgeführt werden. Dadurch kann die Anzahl der für die Bereitstellung Ihrer Anwendungen erforderlichen Hosts verringert werden.
Darüber hinaus fördert die Containerisierung auch eine bessere Koordination zwischen den Engineering- und Entwicklungsteams, ermöglicht schnellere CI/CD-Pipelines und ist mit geringen Wartungskosten verbunden. Container-Orchestrierung und containerisierte Anwendungen fördern nicht nur Kosteneinsparungen, sondern ermöglichen es Ihren Entwicklern auch, ihre Zeit und resources zu nutzen. Mit Hilfe von Containern können Sie nicht nur Ihre Hardwareauslastung maximieren, sondern auch Ihre Anwendungen auf kostengünstigeren Geräten ausführen. So können Sie beispielsweise leistungsstarke PCs miteinander verbinden, die bei Verwendung von Containern eine ähnliche Leistung wie teurere Midrange-Server erbringen.
Nutzung anderer Cloud-Dienste, wie DRaaS
In vielen Fällen kann die Nutzung eines Cloud-Dienstes eine hervorragende Möglichkeit sein, die Kosten für die IT-Infrastruktur zu senken. Sie können die Infrastrukturkomponenten nach einem Pay-per-Use-Modell auslagern und erhalten Zugang zu verschiedenen fortschrittlichen Diensten und Technologien. DRaaS (Disaster Recovery as a Service) ist beispielsweise eine fortschrittliche IT-Lösung, die zu einem angemessenen Preis genutzt werden kann. Sie erhalten den Backup , den Sie benötigen, wobei die Preise auf der von Ihnen gewünschten recovery basieren. Der DRaaS-Anbieter sollte wöchentliche oder monatliche automatisierte Tests der Wiederherstellung durchführen.
IT-Verwaltungstools konsolidieren
Ein weiterer Teil Ihrer Betriebskosten entfällt auf die Lizenz- und/oder Wartungsgebühren für Ihre IT-Verwaltungstools. Sie können diese Kosten optimieren, indem Sie die Gebühren für IT-Verwaltungstools, die Sie nicht mehr benötigen, abschaffen, sobald Sie eine zentrale IT-Verwaltungsplattform eingerichtet haben.
Zu den unverzichtbaren Tools gehören Endpoint Management (RMM), Service Desk (oder PSA im Falle von MSPs) sowie Knowledge and Configuration Management (IT-Dokumentation).

Eine IT-Management-Plattform, die nahtlose Workflows für diese Kernanwendungen bietet, kann äußerst hilfreich sein, um Ihre IT-Effizienz zu steigern und Kosten zu senken, die sonst für mehrere unterschiedliche Tools anfallen würden. Durch die Integration von Workflows können Sie ganz einfach von dem Tool, mit dem Sie gerade arbeiten, auf andere Funktionen zugreifen. Greifen Sie beispielsweise von Ihrer IT-Dokumentationslösung aus auf die Remote-Endpunktverwaltungsfunktion zu. Ein weiteres Beispiel ist die Möglichkeit, Automatisierungsskripte aus der Service-Desk-Lösung auszuführen, um IT-Vorfälle automatisch zu beheben und Tickets schneller zu schließen.
Wir schätzen, dass Sie die Effizienz Ihrer IT-Techniker durch den Einsatz von "workflow-integrierten" Tools und IT-Automatisierung um 25 Prozent steigern können.

Sie können auch Geld sparen, indem Sie redundante und sich überschneidende Tools eliminieren. Beispielsweise sollte es nicht notwendig sein, separate patch management für die Fernverwaltung und patch management oder separate Tools für die Endpunktverwaltung und das Netzwerkmanagement zu haben.
Durch die Konsolidierung mehrerer IT-Lösungen in einer zentralen, rationalisierten Plattform können Unternehmen viel Zeit und Geld sparen. Durch die Workflow-Integration entfällt die Zeit, die mit der Suche nach Informationen, dem Abrufen von Passwörtern und dem Wechsel zwischen Anwendungen verschwendet wird. Mit einer konsolidierten IT-Verwaltungsplattform können Ihre Techniker produktiver arbeiten, was auch die Betriebskosten senken dürfte.
Die Senkung Ihrer IT-Infrastrukturkosten ist eine hervorragende Strategie zur Optimierung Ihrer gesamten Geschäftsausgaben und zur Aufrechterhaltung der Rentabilität in einer schwachen Wirtschaftslage.
Wenn Sie mehr über strategische Möglichkeiten zur Senkung der IT-Kosten erfahren möchten, lesen Sie bitte unser eBook: Strategische Wege zur Steigerung der IT-Betriebseffizienz und zur Kostensenkung.




